Wieso Bali die perfekte Insel zum Backpacken ist

Bali Backpacker

Wieso Bali ein Paradies für Backpacker ist

Knapp über ein Jahr ists her seitdem ich die indonesische Insel erkundet habe, und mich durch die Cafes von Ubud geschlemmt habe. Seitdem assoziiere ich Bali immer noch mit den besten Frühstücksorgien auf Reisen, aber nicht nur das Frühstück, sondern auch alles andere ist köstlich.

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In Gedanken schwelgend möchte ich dich nun auf eine kleine Reise mitnehmen und dir zeigen wieso Bali die perfekte Insel zum Backpacken ist und wieso du auch noch dorthin reisen solltest:

Ubud – die Stadt der Schlemmer

Mitten in der Insel gelegen und von Dschungel umwachsen, liegt das einst kleine Dörflein Ubud. Mittlerweile hat es sich zum Zentrum der Insel entwickelt und hat einiges zu bieten. Ubud ist perfekt um die nahe gelegenen Tempel zu besichtigen, aber auch um es als Basislager für Tagesausflüge zu nutzen. Klar fehlt das Meer ein wenig, aber viele Hotels haben einen eigenen Pool in dem man sich abkühlen kann.

Wie bereits am Anfang erwähnt eignet sich Ubud auch bestens um seine Geschmacksnerven mit den frischesten Früchten und besten Müslis und anderen Frühstückköstlichkeiten zu verwöhnen. Besonders in den Straßen Monkey Forest Road und Hanoman Road finden sich einige wirklich gute Cafes, die auch frische Säfte pressen und ich jetzt gerade soooo gern einen davon in Händen halten würde. Ich habe hier unzählige kleine Cafes und Restaurants durchprobiert und kein einziges Mal war ich enttäuscht 😉

Aktivitäten in und um Ubud

Lassen wir das Essen mal kurz außen vor, und schauen uns an was für herrliche Platzerl es in Ubud und rundherum so gibt:

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Elephant Temple

Dieser Tempel ist definitiv einer meiner liebsten überhaupt. Versuch früh dort zu sein, um den Menschenmassen zumindest ein wenig zu entgehen. Bedenke bitte, dass dieser Ort ein Tempel ist und Knie und Schultern bedeckt sein müssen. (Nimm dir einfach einen Schal mit, den du dir herumwickeln kannst oder such dir einen neuen von en vielen Händlern herum aus.)

Etwas versteckt gibt es einen Pfad der sich weiter nach unten schlängelt und durch den Dschungel führt – es lohnt sich hier ein wenig herumzuirren und schöne Platzerl zu entdecken. Feste Schuhe (aka keine Flipflops) sind empfehlenswert.


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Holy Water Temple

Diese Tempelanlage lässt sich ganz einfach mit dem Elephant Temple kombinieren und lässt auch noch Zeit für weitere Aktivitäten.

Der Holy Water Temple hat einige Wasserbecken und in manchen davon kann man sich in heiligem Wasser reinigen – es ist auch eine wirklich willkommene Abkühlung 😉

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Luwak Coffee aka Catpoo-cino

Dieses frettchenartige Wesen (=Fleckenmusang) ist Teilverarbeiter des teuersten Kaffees der Welt. Denn die Kaffeebohnen werden von ihm gegessen, verdauert und nach dem Aussscheiden von den Kaffeearbeitern eingesammelt, gewaschen, geröstet und als Kaffee verkauft. Wie schmeckt das dann?

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Katzenkaffee – wie schmeckts?

Fazit des Catpoo-cino: da ich generell kein großer Kaffeeliebhaber bin: Naja. Der Preis ist mir dafür definitv zu hoch und der Geschmack kann mich nicht überzeugen. Und nein, es schmeckt nicht nach ?

Wandern

Die Tour auf den Mount Batur wird dir überall angeboten. Auch wenn es mehr einer Massenbewegung gleicht, ist der Sonnenaufgang über dem Horizont einfach unbeschreiblich wunderschön. Allerdings sollte man den Aufstieg auch nicht unterschätzen und feste Schuhe anhaben (und sich nicht von den lokalen Guides beirren lassen, die den Berg mit Crocs besteigen).

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Tanzshow

Täglich gibt es Shows in verschiedenen Tempeln von Ubud – dabei werden Sagen und Geschichten der Insel tanzend und sängerisch dargebracht. Besonders beeindruckend dabei ist das aufwendige Makeup eines jeden einzelnen.

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Monkey Forrest

Im südlichen Teil findest du den Monkey Forrest – wenn du Angst vor den Äffchen hast, mach einen großen Bogen um ihn.

Der Dschungel ist doch größer als man zu Beginn denken mag und überall raschelt es in den Baumkronen und neugierige – und vor allem hungrige – Affen beobachten die Besucher. Es gibt einige Stände die kleine Bananen verkaufen, die man dann an die Bewohner des Dschungels verfüttern kann.

Da die Äffchen ziemlich verfressen sind und auch mich als Baum verwechselt haben, sind sie doch glatt auf mich raufgesprungen.

Bali Backpacker Monkey forest
Bali Backpacker Monkey forest

Reisplantagen

Grün, grüner, Bali's Reisplantagen. Auch in Ubud sind sie zu finden, aber ein wenig außerhalb sind sie wirklich spektakulär und laden zu Fotoshootings ein 😉

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Reisetipps für deine Zeit in Bali

Wenn du noch wenig Erfahrung mit dem alleine reisen, oder Backpacken generell hast, kann ich dir empfehlen mal die Seite von BackpackerPack.de zu besuchen. Dort werden Rucksackreisen in kleinen Gruppen angeboten – die gibt es in drei Varianten: Bali in 8 Tagen, Bali XXL in 13 Tagen, oder aber eine Wellnessoption mit 7 Tagen für Flashpacker.

Bali ist komplett sicher um alleine herumzureisen, die Einheimischen sind freundlich und helfen gerne weiter, es ist wirklich verdammt günstig auf Bali herumzureisen und selbst gute Hotels bekommt man für weniger als 20€ pro Nacht.

Wer nach Abenteuern sucht, kann auch auf Bali tauchen gehen, an vielen Stränden sich im Surfen versuchen oder auch an der Südküste über den Klippen Paragleiten.

Keep on travelling

Anmerkung: Dieser Artikel ist in liebevoller Zusammenarbeit mit backpackerpack.de entstanden. Meine Meinung ist natürlich nicht davon beeinflusst.

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