Nafas Min Dahab – Ein Freitauchcamp, das unter die Haut geht

Nafas Min Dahab Freitauchen Camp
Inhalt

Dahab und das Blue Hole – für Freitaucher sind diese Namen fast magisch. Es ist ein Ort, der Sehnsucht weckt, ein Paradies inmitten der Wüste, wo die Grenzen zwischen Traum und Realität verschwimmen. Wer einmal dort war, weiß: Das Meer hat hier eine ganz eigene Anziehungskraft. Und genau hier, an einem der legendärsten Spots der Welt, bieten Zahraa El-Husseiny und Stefan Randig mit Nafas Min Dahab ein Freitauchcamp, das weit über bloßes Techniktraining hinausgeht. Es ist eine Reise in die Tiefe – nicht nur ins Wasser, sondern auch in die eigene mentale und körperliche Entwicklung.

Vergangenen November verbrachte ich fast drei Wochen in Dahab, nördlich von Sharm El Sheikh. Ich wollte meine Technik verfeinern, meine Limits antesten und mich als Freitaucherin weiterentwickeln. Als ich die Reise im Spätsommer plante, ergab es sich fast wie von selbst – als hätte es genau so sein sollen, dass meine Zeit in Dahab perfekt mit dem Camp zusammenfiel. Und so entschied ich mich, nach zwei Crossover-Kursen und dem AIDA-4-Kurs, noch eine weitere intensive Woche mit Zahraa, Stefan und vier Gleichgesinnten zu verbringen, um tiefer in die Welt des Freitauchens einzutauchen.

Seit meinem allerersten Freitauchkurs mit der wunderbaren Donna Schechter in Baja California hat mich dieser Sport nicht mehr losgelassen. Was als Faszination begann, wurde zur Leidenschaft – befeuert durch meine ersten Wettkämpfe und unsere großartige Community in Österreich. Es gibt kaum ein schöneres Gefühl, als sich mit jedem Atemzug tiefer sinken zu lassen, den eigenen Körper auf neue Weise zu spüren und in der absoluten Stille des Wassers ganz bei sich selbst zu sein. Genau diese Magie war es, die mich nach Dahab zog – und sie sollte mich nicht enttäuschen.

Nafas Min Dahab – Freitauchen, aber ganzheitlich

Ich habe noch keine anderen Freitauch-Retreats oder Camps erlebt – doch eines weiß ich mit absoluter Sicherheit: Nafas Min Dahab ist etwas ganz Besonderes. Die Balance aus Expertise, Hingabe und einer fast magischen Gruppendynamik machte diese Woche mit Zahraa und Stefan zu einer Erfahrung, die schwer zu übertreffen ist. Und es bleibt nicht bei dieser einen Ausgabe – nach dem Erfolg der ersten beiden Camps stehen bereits neue Termine in den Startlöchern. Zweimal im Jahr soll Nafas Min Dahab stattfinden, um Freitauchern aus aller Welt die Möglichkeit zu geben, diesen einzigartigen Ansatz selbst zu erleben.

Was mich schon beim ersten Durchscrollen der Inhalte gepackt hat? Die Tatsache, dass es hier nicht „nur“ ums Freitauchen geht. Natürlich – die Sessions im Blue Hole sind das Herzstück. Doch was ist ein Herz ohne alles, was es umgibt? Genau hier setzt Nafas Min Dahab an. Es ist nicht einfach ein Training, es ist ein tiefgehender, ganzheitlicher Ansatz. Technik, individuell abgestimmte Trainingspläne, gezielte Equalization-Übungen, Yoga, ein eigener Pool-Tag mit Dehn- und Kraftübungen – und auch detaillierte Videoanalysen.

Die Philosophie von Nafas Min Dahab geht weit über das Tauchen selbst hinaus. Es geht darum, Freitauchen nicht nur als Sport, sondern als Prozess zu verstehen. Kein reines Streben nach Tiefe, kein stumpfes Hinterherjagen von Zahlen. Sondern ein achtsames, bewusstes Hineinspüren in jede Bewegung, jedes Gefühl. Sich wohlfühlen, lernen, wachsen – gemeinsam mit anderen, die dieselbe Leidenschaft teilen. Es ist ein Erlebnis, das Körper und Geist verbindet und weit über die Tage in Dahab hinaus nachwirkt.

Das Programm und die besondere Atmosphäre von Nafas Min Dahab

Freitauchen ist mehr als nur Tiefe – und genau das spiegelt sich in jedem Detail von Nafas Min Dahab wider. Zahraa und Stefan entwickeln das Camp kontinuierlich weiter, sodass jede Ausgabe einzigartig ist. Was ich hier beschreibe, ist das Erlebnis von November 2024 – eine intensive, bereichernde und perfekt abgestimmte Woche.

Die Plätze sind bewusst limitiert, um eine enge Betreuung und eine familiäre Atmosphäre zu ermöglichen. Unsere Gruppe bestand aus fünf Teilnehmer*innen aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Österreich – unterschiedlich in Erfahrung, aber vereint durch die gleiche Leidenschaft.

Über sechs Tage hinweg erwartete uns ein Programm, das körperlich fordernd, mental bereichernd und emotional tiefgehend war:

  • 4 Sessions im legendären Blue Hole – intensive Freitauchgänge mit Technikfokus und persönlichem Coaching
  • 5 Theoriesessions, in denen wir tiefer in Equalization, Atemtechniken und Trainingsstrategien eintauchten
  • Eine ausgedehnte Yoga-Session, perfekt abgestimmt auf die Bedürfnisse von Freitauchern
  • Eine detaillierte Poolsession mit individuellem Feedback zur Technik
  • Ein magisches Abschluss-Dinner in der Wüste, das den perfekten Ausklang für diese besondere Woche bildete

Was mir besonders gefallen hat: die Freiheit, den eigenen Rhythmus zu leben. Wir konnten abends gemeinsam essen gehen – oder uns auch mal zurückziehen, wenn uns danach war. Um die Mittagszeit gab es meist 1,5 bis 2 Stunden Pause – Zeit zum Durchatmen, Reflektieren, für ein kurzes Schläfchen, ein paar E-Mails oder einen Kaffee mit Freunden. Diese Balance zwischen intensivem Training und Raum für persönliche Bedürfnisse machte die Woche umso wertvoller.

Die Sessions am Blue Hole – Magie in der Tiefe

Die vier Sessions am Blue Hole waren perfekt aufeinander abgestimmt – nicht nur inhaltlich, sondern auch in ihrem Rhythmus. Zwei intensive Tage im Wasser, gefolgt von einem Ruhetag, an dem sich Muskeln und Nervensystem regenerieren konnten. Dieser Wechsel sorgte dafür, dass wir mit frischer Energie und vollem Fokus in jede einzelne Session starten konnten.

Jeden Morgen wurden wir direkt an unseren Unterkünften in Dahab abgeholt. Noch bevor die meisten anderen Gruppen eintrafen, standen wir bereits am Blue Hole – in der frühen Stille, wenn das Meer noch ganz glatt und die Sonne gerade erst über der Wüste aufgestiegen war. Ein Moment der Ruhe, bevor das Abenteuer begann. Und dann? Ein heißer Special Tea oder ein frischer Rote-Bete-Saft von Ali – kleine Rituale, die diese Morgen magisch machten.

Nach einem ausgiebigen Stretching unter Zahraas Anleitung schlüpften wir in unsere Neoprenanzüge, spürten die Vorfreude kribbeln – und dann ging es los. Das Wasser empfing uns mit diesem vertrauten Gefühl: Ruhe, Schweben, Einssein mit dem Element.

Zahraa und Stefan hatten uns in zwei Gruppen aufgeteilt, passend zu unserem Level und unseren persönlichen Zielen und Erfahrungen. An zwei Bojen trainierten wir mit Teilnehmer*innen, die ähnliche Tiefen anstrebten – eine perfekte Balance zwischen Herausforderung und Sicherheit. Unsere beiden Coaches wechselten sich täglich ab, sodass wir von beiden lernen konnten – eine unschätzbare Erfahrung, denn jeder hat seine eigene Herangehensweise, seinen eigenen Blickwinkel, seine eigene Art, Wissen zu vermitteln.

Und genau das machte den Unterschied. Nach jedem einzelnen Tauchgang gab es detailliertes, individuelles Feedback: Was lief gut? Wo gibt es Potenzial zur Verbesserung? Wie war die Technik? Welche Kleinigkeiten könnten den Tauchgang noch effizienter, noch angenehmer machen? Für mich war es die perfekte Möglichkeit, an meinen AIDA-4-Kurs anzuknüpfen, das Gelernte zu vertiefen und weiter an meinen Fähigkeiten zu feilen.

Aber das eigentliche Geschenk war nicht nur die Technik, sondern die Art, wie Zahraa und Stefan coachen. Einfühlsam, präzise, mit einem unglaublichen Gespür für das, was jeder Einzelne gerade braucht. Sie teilen ihr Wissen mit Leidenschaft, geben ehrliches und konstruktives Feedback – und haben ein Talent dafür, genau die richtigen Worte zu finden. Ich habe mich bei jedem einzelnen Tauchgang sicher und in meinen Fähigkeiten bestärkt gefühlt. Und das ist nicht selbstverständlich. Es gibt viele Coaches da draußen, aber nicht alle haben dieses Gespür, diese Fähigkeit, genau das Beste aus einem herauszuholen, ohne Druck, sondern mit Vertrauen und Feingefühl.

Trockentraining & Theorie – Freitauchen beginnt im Kopf

Freitauchen ist weit mehr als das, was im Wasser passiert. Neben unseren intensiven Sessions im Blue Hole hatten wir täglich Trockentraining und Theorie – Momente, die genauso wertvoll waren wie das tatsächliche Abtauchen.

In unserer kleinen, gemütlichen Runde übten wir verschiedenste Equalization-Techniken vor Spiegeln, mit Otovent und Wasserturm. Jeder, der bereits ernsthaft mit dem Mouthfill experimentiert hat, weiß: Das kann durchaus eine Herausforderung darstellen. Aber genau das machte es so spannend – das konzentrierte Üben, das gemeinsame Scheitern und Erfolgserlebnisse teilen. Wir halfen uns gegenseitig, gaben uns Tipps, lachten über unsere anfänglichen Missgeschicke und feierten jeden kleinen Fortschritt. Es war kein Einzelkampf, sondern ein echtes Miteinander – und das machte das Lernen umso wertvoller.

Aber Nafas Min Dahab war mehr als nur Technik. An anderen Tagen tauchten wir in die Themen Trainingsplanung und mentale Stärke ein – zwei grundlegende Bausteine für jeden Freitaucher. Es gab keine starren Lehrpläne, sondern offene, ehrliche Gespräche, die Raum für individuelle Fragen und Diskussionen ließen. Jeder von uns brachte eine andere Geschichte, eine andere Erfahrung mit – und genau diese Vielfalt machte unser Camp so einzigartig.

Doch ein Nachmittag bleibt mir besonders im Gedächtnis. Zahraa und Stefan stellten uns eine scheinbar einfache Frage: Warum tauchst du?

Kaum war die Frage ausgesprochen, griffen die Ersten nach Taschentüchern. Was vielleicht als kurzer Austausch gedacht war, entwickelte sich zu einer tiefen, emotionalen Reise, die fast den ganzen Nachmittag andauerte. Ich werde nicht erzählen, was die anderen geteilt haben – diese Geschichten gehören ihnen allein. Aber was ich sagen kann: Die Offenheit, die Verletzlichkeit, die Ehrlichkeit in diesem Moment war unbeschreiblich.Tränen flossen, einer nach dem anderen öffnete sich, ließ die eigene Geschichte in den Raum gleiten – getragen von einer Gruppe, die nichts verurteilte, sondern nur zuhörte. Es war ein Moment, der uns alle tief berührte. Und genau das ist es, was Nafas Min Dahab für mich ausmacht: Freitauchen ist hier nicht nur ein Sport. Es ist eine Reise zu sich selbst.

Yin Yoga – Entspannung in ihrer tiefsten Form

Ich muss es zugeben: Yoga und ich – das war lange eine komplizierte Beziehung. Ich wusste, dass es fürs Freitauchen hilfreich sein soll, hatte es immer wieder gehört, aber irgendwie fehlte mir der Zugang. Der praktische Ansatz, die richtige Disziplin – es hat einfach nie „Klick“ gemacht.

Bis ich Yin Yoga für mich entdeckt habe.

Bei Nafas Min Dahab hatten wir eine lange, intensive Session mit Blick aufs Meer – der perfekte Rahmen, um mich wirklich darauf einzulassen. Und was soll ich sagen? Ich wurde eines Besseren belehrt. Ein großes Kompliment an Lin, die es tatsächlich geschafft hat, mich für diese Form des Yoga zu begeistern.

Yin Yoga ist anders. Hier geht es nicht um fließende Bewegungen oder kraftvolle Posen. Stattdessen verweilt man lange in einer einzigen Stellung, atmet hinein, lässt los. Mit jeder Minute sinkt man tiefer in die Dehnung, spürt, wie der Körper sich öffnet. Es ist ruhig, langsam, und meditativ. Eine Freundin hat es einmal als „Gute-Nacht-Yoga“ bezeichnet – und das trifft es ziemlich gut.

Diese Session hat mir nicht nur körperlich, sondern auch mental unglaublich gutgetan. Ich konnte mich völlig fallen lassen, jede Anspannung loslassen – genau das, was ich nach den intensiven Tagen im Wasser gebraucht habe. Wer denkt, Yoga sei nichts für ihn oder sie, sollte Yin Yoga eine Chance geben. Ich hätte es auch nicht gedacht – und doch saß ich am Ende dieser Session da, mit einem Lächeln im Gesicht, vollkommen entspannt.

Poolsession mit Tea – Technik, Präzision und neue Erkenntnisse

Unser Rest Day zwischen den intensiven Blue Hole Sessions war keineswegs ein Ruhetag im klassischen Sinne – er war dem Pool, der Technik und der Präzision gewidmet. Und wer könnte dafür besser geeignet sein als Tea Košnjek?

Zahraa und Stefan arbeiten schon seit Langem mit Tea zusammen, und das aus gutem Grund. Sie ist nicht nur Kinesiologin und Technik- sowie Kraftcoach mit Fokus Freitauchen und Schwimmen, sondern betreut auch Weltrekordtaucherin Alenka Artnik – eine der beeindruckendsten Athletinnen im Freitauchsport. Die Gelegenheit, mit ihr zu trainieren, war für uns alle etwas Besonderes.

Der Tag begann mit einer Theoriesession, in der uns Tea tief in die Welt des strukturierten Trainings eintauchen ließ. Sie erklärte uns verschiedene Trainingsmethoden, die Bedeutung von gezielten Plänen und wie man sie individuell anpassen kann. In meinem AIDA-4-Kurs hatte ich bereits einiges darüber gehört, doch viele Puzzleteile hatten sich für mich noch nicht ganz zusammengefügt. Tea brachte mehr Klarheit, die mir bisher gefehlt hatte. Sie nahm sich Zeit, beantwortete jede unserer – zugegeben sehr spezifischen – Fragen mit Geduld und enormem Fachwissen.

Dann ging es ab in den Pool.

Tea führte uns durch verschiedene Drills, die auf Technik, Kraft und Effizienz im Wasser ausgerichtet waren. Mit jedem neuen Bewegungsablauf, jeder Korrektur spürte ich, wie sich meine Technik verbesserte, wie ich noch bewusster an meinen Bewegungen arbeiten konnte. Und das Beste daran? Viele dieser Übungen lassen sich gezielt für das Training in der Tiefe anwenden.

Wir waren gut 1,5 Stunden im Wasser – konzentriert, fokussiert, absorbiert von all den neuen Eindrücken. Und danach? Müde, aber glücklich. Es ist faszinierend, wie intensiv Pooltraining sein kann, wenn man es richtig angeht. So viele kleine Stellschrauben, so viele Feinheiten, die einen großen Unterschied machen.

Gerade weil ich auch zu Hause in der kalten Jahreszeit regelmäßig im Pool trainiere, war diese Session für mich unglaublich wertvoll. Ich habe nicht nur neue Übungen mitgenommen, sondern auch ein tieferes Verständnis dafür gewonnen, wie ich meine Technik außerhalb des Meeres weiterentwickeln kann.

Wie mich Nafas Min Dahab nachhaltig geprägt hat

Freitauchen ist für mich immer noch eine Reise voller neuer Entdeckungen. Selbst nach mehreren Kursen und intensiven Trainingseinheiten gibt es nichts Schöneres, als mit anderen Menschen zu tauchen, ihre Perspektiven kennenzulernen und ihre Philosophie zu erfahren. Nafas Min Dahab war genau das – eine Erfahrung, die mir noch einmal deutlicher gemacht hat, wie unglaublich facettenreich dieser Sport ist.

Es gibt keinen Bereich, der nicht mit Freitauchen in Verbindung steht oder für das Training genutzt werden kann. Das ist für mich das Besondere an diesem Sport: Er ist nicht eindimensional, sondern voller Farben, die sich je nach Blickwinkel und Tiefe immer wieder verändern. Immer wieder öffnet sich eine neue Tür, ein neuer Aspekt, den ich vorher nicht in dieser Klarheit gesehen habe.

Nafas Min Dahab kam für mich genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich bin unendlich dankbar für die Erlebnisse im Wasser, die tiefgehenden Gespräche an Land – und vor allem für die Menschen, die dieses Camp so besonders gemacht haben.

Zahraa & Stefan – Herz, Seele und Magie von Nafas Min Dahab

Es gibt Coaches, die lehren – und dann gibt es Coaches, die inspirieren. Zahraa und Stefan gehören zur zweiten Kategorie. Sie haben eine Gabe, Wissen nicht nur zu vermitteln, sondern es spürbar zu machen. Mit ihrer tiefen Erfahrung, ihrem Einfühlungsvermögen und ihrer unermüdlichen Hingabe schaffen sie eine Lernatmosphäre, die zugleich fordernd und unglaublich unterstützend ist.

Sie ergänzen sich auf eine Weise, die selten zu finden ist. Zahraa – mit ihrem unerschütterlichen Gespür für Details, ihrer ruhigen, analytischen Herangehensweise, ihrer sanften, aber bestimmten Art, dich an deine eigenen Grenzen heranzuführen, ohne je Druck auszuüben. Und Stefan – mit seiner Ruhe, seinem tiefen Wissen über den Sport, seiner Fähigkeit, einem selbst die komplexesten Mechanismen verständlich zu machen, und seinem unvergleichlichen Gespür dafür, genau im richtigen Moment genau die richtigen Worte zu finden.

Beide haben mich nicht nur als Freitaucherin, sondern auch als Mensch weitergebracht. Sie haben mir Sicherheit gegeben, mich ermutigt, Dinge anders zu betrachten – und vor allem haben sie mir gezeigt, wie viel Tiefe in diesem Sport steckt, weit über die physischen Meter hinaus.

Nafas Min Dahab Freitauchcamp Aegypten
Danke, für diese unvergessliche Zeit

Tea – die Meisterin der Klarheit

Tea hat mir verdeutlicht, dass das Training nicht nur im Wasser stattfindet. Dass Kraft, Technik und Bewegungsbewusstsein ebenso entscheidend sind wie die Luft in meinen Lungen. Und dass man im Pool nicht immer „nur“ an seiner Apnoe arbeiten muss – sondern dass präzise Technikarbeit an der Wasseroberfläche oft der Schlüssel zu mehr Effizienz in der Tiefe ist. Ihre Art, komplexe Themen auf den Punkt zu bringen und Training mit einem ganzheitlichen Ansatz zu verbinden, hat mir eine völlig neue Perspektive eröffnet.

Lin – diejenige, die mich für Yin Yoga begeistert hat

Lin hat mir etwas gegeben, das ich nie erwartet hätte: eine neue Wertschätzung für Yoga. Und nicht irgendein Yoga – Yin Yoga, das mir gezeigt hat, wie wertvoll Achtsamkeit, Flexibilität und bewusstes Loslassen für mich und mein Training sind. Diese Disziplin wird mich noch lange begleiten, nicht nur im Freitauchen, sondern auch darüber hinaus.

Kostek – der Mann hinter der Kamera

Jede besondere Erfahrung verdient es, festgehalten zu werden. Und genau das hat Kostek auf eine atemberaubende Art getan. Seine Fotos – diese Momentaufnahmen voller Tiefe, Stille und Emotion – sind nicht einfach Bilder, sie sind Erinnerungen, die man fühlen kann. Sein Gespür für das Wasser, für Perspektiven und für die Energie eines Augenblicks ist einzigartig. Alle Fotos in diesem Artikel stammen von ihm – und jedes erzählt eine Geschichte.

Die Menschen, die Nafas Min Dahab zu etwas ganz Besonderem gemacht haben

Aber schlussendlich sind es immer die Menschen, die eine Erfahrung wirklich unvergesslich machen. Unsere kleine Gruppe war mehr als nur eine Ansammlung von Freitauchern. Wir haben Nafas Min Dahab zu einem safe spacegemacht – zu einem Ort, an dem jede*r er oder sie selbst sein konnte, ohne Druck, ohne Erwartungen, einfach in völliger Authentizität.

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Nafas Min Dahab Edition 2024

Wir haben voneinander gelernt, uns unterstützt, uns herausgefordert – und vor allem haben wir gemeinsam gespürt, warum wir das Freitauchen so lieben.

Nafas Min Dahab war nicht nur ein Camp. Es war ein Kapitel auf meiner Reise als Freitaucherin – eines, das mich nachhaltig geprägt hat.

Nafas Min Dahab war für mich nicht nur ein Camp – es war eine Erinnerung daran, warum ich Freitauchen liebe.

Nafas Min Dahab Freitauchcamp Aegypten
Abschlussdinner in der Wüste
Nafas Min Dahab Freitauchcamp Aegypten
Ein wunderbarer Ausklang
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Grüß dich, ich bin Viki!

Hier auf meinem Blog Chronic Wanderlust berichte ich von meinen beiden großen Leidenschaften: dem Reisen und dem Tauchen – und das schon seit 2013.

Meist bin ich gut die Hälfte des Jahres unterwegs, um außergewöhnliche Unterwasserabenteuer zu erleben, Roadtrips durch mir unbekannte Länder zu unternehmen oder meine Heimat Österreich zu erkunden.

Als ausgebildeter Divemaster, passionierte Unterwasser- & Reisefotografin, Enthusiastin für Roadtrips und Individualreisen, sammle ich einzigartige Augenblicke auf der ganzen Welt. 

Ich glaube nicht, dass schwere Fälle von Fernweh – auch chronisches Fernweh (= Chronic Wanderlust) genannt – geheilt, sondern nur behandelt werden können. Auf diesem Blog will dir zeigen, wie das am besten zu verwirklichen ist.

Neugierig darauf, mich besser kennenzulernen?