Das Ding mit der Reiseübelkeit | 5 Tipps gegen Reiseübelkeit

Reiseübelkeit

Besonders als Kind war jede längere Busfahrt, jede noch so kurze Bootsfahrt und manchmal auch Flugreise eine Tortur – die Reiseübelkeit war mein ständiger Begleiter. Heute muss es schon richtig wild zugehen, damit es mir schlecht geht oder ich mich gar übergeben muss. In den letzten Jahren habe ich einige Dinge ausprobiert, und kann heute einige Tipps gegen Reiseübelkeit und gegens schlecht werden und speibn geben:

5 Tipps gegen Reiseübelkeit

In meinem Freundes- und Familienkreis habe ich immer wieder hilfreiche aber auch innovative Tipps gegen Reiseübelkeit bekommen. Manche haben mir tatsächlich sehr geholfen, andere habe ich durch meine vielen Reisen selbst herausgefunden bzw. für mich bestätigen können:

Tipp 1: Vorbeugen

Gerade bei Roadtrips kannst du der Übelkeit recht einfach entgegenwirken. Wenn möglich fahre selbst oder sitze vorne. Aufs Lesen, Filme schauen und auch Hörbücher solltest du verzichten. Wenn du mit dem Bus unterwegs bist, such dir einen Fensterplatz weit vorne aus. Versuche immer nach oben zu schauen, das hilft mir heute noch.

Außerdem solltest du auf Koffein und Alkohol vor und während solchen bewegungsreichen und wackeligen Reisen absehen.

Tipp 2: Mehr Boot/Bus fahren, ….

Meiner Erfahrung nach hilft es – so wie bei vielen anderen Dingen wie zB. Ängsten – sich dem einfach regelmäßiger auszusetzen. Mehr Bus fahren, mehr Boot fahren, mehr kurvige Strecken, …

Bevor ich meine Ausbildung zum Divemaster in Mexiko absolviert habe, ging es mir am Wasser nie besonders gut (außer das Wasser war spiegelglatt). Da ich während des Kurses immer wieder Equipment für unsere Kunden am Boot zusammenbauen, Briefings geben und generell am Boot herumhantieren musste, und das ja Teil meiner Ausbildung war – musste ich da durch. Am Anfang habe ich mich zwar immer mal unwohl gefühlt – aber ich konnte mich innerhalb weniger Wochen so sehr dran gewöhnen, dass das Meer heute schon sehr rau sein muss um mich k.o. zu schlagen.

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Tipp 3: Punktmassage am Handgelenk

Es gibt verschiedene Druckpunkte in unserem Körper, die uns in verschiedenen Zuständen unterstützen können. So gibt es auch gegen Übelkeit und Reisekrankheit mehrere. Der am einfachsten zugängliche ist wohl der auf der Innenseite der Handgelenke. Diesen Punkt massiert man für ein paar Minuten. Danach geht es mir meist besser. Eine Anleitung zu den Punkten und wie man die Punkte massiert, habe ich hier gefunden.

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Tipp 4: Augen zu und Schlafen

Wenn ich weiß, dass es wackelig wird, dann versuche ich die Reise übermüdet anzutreten oder mir ruhige Musik zu gönnen. Durch das (un)regelmäßige Wackeln des Busses, Bootes oder auch Flugzeuges fällt es mir auch tatsächlich leichter zu schlafen oder zumindest zu dösen. Das hilft mir auch mein Umfeld weniger wahrzunehmen und die Bewegungen sind nicht mehr so schlimm.

Tipp 5: sich von Tabletten helfen lassen

Aber ganz klar, wenn du dich nicht in den Schlaf wiegen lassen kannst oder dir bei kleinsten Bewegungen bereits übel wird, dann wirst du auf etwas anderes, wirksameres zurückgreifen müssen. Vomex A Reise ist ein spezielles Medikament, das dir dabei helfen kann deine Reisen ohne Gedanken an Papiersackerl zu verschwenden. Vomex A Reise sind kleine Tabletten, die du mindestens 30 bis 60 Minuten vor dem Gewackel unter der Zunge zergehen lässt. Dank der verwendeten Hilfstoffe wird die nächste Reise dann bestimmt angenehmer.

Die Inhaltsstoffe, den Wirkstoff sowie den Beipackzettel findest du hier – bei Unklarheiten wende dich bitte an deinen Arzt oder Apotheker.

Was sind denn deine Tipps für Reiseübelkeit bzw. was machst du wenn du merkst, dass dir schlecht wird?

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ps. pinn mich!

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Vielen lieben Dank an Vomex, die diesen Blogpost möglich gemacht haben.

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1 Comment

  • Das mit der Handmassage kannte ich noch nicht.
    Ich versuche soweit wie möglich immer mit nüchternem Magen auf längeren Strecken unterwegs zu sein. Das hilft mir enorm, mir wird dann irgendwie fast nie schlecht. Ich weis net ob das bei mir was anderes ist, aber ist ein versuch wert.

    Kann man natürlich nicht immer machen. Wenn man zum Beispiel erst Abends irgendwo weit hinfahren muss, dann kann man schon schwer den ganzen Tag fasten 🙂

    Grüße Daidi

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