Ciao Emilia Romagna! Aktivitäten und Tipps für deinen Aktivurlaub im Foreste Casentinesi

Emilia Romagna Wandern

Wenn ich an Italien denke, dann kommen vor allem Kindheitserinnerungen hoch. Erinnerungen an den Strand in Caorle, Erinnerungen an den Städtetrip nach Rom, Erinnerungen an den Roadtrip durch die Toskana, Erinnerungen vor allem an das köstlichste Eis der Welt. Und jedes Mal, wenn ich dann wieder in den Zug, ins Auto oder in den Flieger steige, um Italien zu genießen, kommt diese kindliche Vorfreude hoch.

Im September war ich Gast auf einer der inspirierendsten Konferenzen für Reiseblogger, dem Social Travel Summit, der in Ravenna stattfand. Danach waren wir eingeladen eine Reise durch die Region Emilia Romagna zu unternehmen und meine Highlights im Foreste Casentinesi möchte ich dir nicht vorenthalten.

Aktivurlaub Emilia Romagna: Foreste Casentinesi

Der Foreste Casentinesi befindet sich im südlichen Teil der Region Emilia Romagna und grenzt damit an die Toskana. Hier finden Outdoor-Liebhaber eine Schatzkiste voll wunderschöner Wanderwege, Radpfade und auch die Möglichkeit zum Kajaken besteht.

Wandern im Foreste Casentinesi

Der Foreste Casentinesi gleich besonders im Herbst einem Märchenwald. Die Sonnenstrahlen, die es durch das dichte Laubwerk der Baumkronen schaffen zaubern einen mystischen Flair in den Wald. Wäre ich bei meiner Wanderung Rotkäppchen oder Schneewittchen begegnet, so hätte es mich kaum gewundert.

Im Foreste Casentinesi kannst du aus 160 verschiedenen, nummerierten und ausgeschilderten Wanderwegen auswählen. Würde man sie alle abwandern, bräuchte man dazu 250 (!) Stunden. Hier findest du eine Auswahl an schönen Strecken durch die Wälder in diesem Teil der Emilia Romagna.

Infos Foreste Casentinesi

Website Nationalpark | Noch eine Website des Nationalparks | Geführte Wanderungen von Quota 900

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E-Mountainbiken

Und obwohl ich nicht ganz der große Fan vom Radfahren bin, so fixt mich das E-Mountainbiken doch immer mal wieder an. Vor meinem ersten Versuch auf dem elektrischen Drahtesel hatte ich keine allzu positive Meinung darüber, aber nachdem ich es ziemlich genau vor einem Jahr in Kärnten ausprobiert habe, hat sich meine Einstellung dazu geändert.

Im Foreste Casentinesi gibt es einige wunderschöne Strecken, die sich für einen Ausflug mit dem Rad – egal ob elektrisch oder traditionell – lohnen. Einer davon startet beim Ecomuseo IDRO und führt hinauf zum türkisschimmernden Stausee Ridracoli. Es gibt auch geführte Touren, die die Radtour mit einer Bootsfahrt kombinieren. Fahrräder und E-Mountainbikes können direkt beim Museum, nach einer Voranmeldung, abgeholt werden.

Kajakfahren am Stausee Ridracoli

Wie gern wäre ich ein paar Wochen früher in die Region Emilia Romagna gekommen! In den wärmeren Monaten kann man hier nämlich am wunderschönen Stausee Ridracoli eine Runde mit dem Kajak zu drehen oder mit einem kleinen Boot die schönsten Ecken besichtigen. Hoffentlich also das nächste Mal.

Infos Ridracoli

Bootstouren: Von Ende März bis September (abhängig vom Wetter) finden immer wieder organisierte Bootsfahrten am Stausee. Am besten vorher anrufen und nach den genauen Abfahrtszeiten und Wettereinflüssen fragen.

Kajaktouren: Von April bis September (ebenfalls abhängig von Wetter und Wasserstand) finden oft sonntags und nach Voranmeldung Kajaktouren am Ridracoli Stausee statt.

Preise, Verfügbarkeiten und weitere Informationen über die Wasseraktivitäten am Ridracoli Stausee gibt es auf dieser italienischen Webseite (Google Translate sollte so weit behilflich sein, dass du das meiste verstehst).

Emilia Romagna Foreste Casentinesi

Die beste Pasta im Foreste Casentinesi

Mit Abstand das beste Essen auf meiner letzten Italienreise gab es gleich am ersten Tag nach der Konferenz im Foreste Casentinesi. Zufällig hätte ich dort nie hingefunden, denn die Abzweigung an der Hauptstraße ist unscheinbar und lässt keinen Gasthof vermuten. Diesen wahren Geheimtipp habe ich unserem Wanderguide Stefano zu verdanken.

Das Agriturismo Biologico Poderone ist genauso ein Ort an dem man abschalten kann: Eingebettet quasi mitten im Nirgendwo im Nationalpark steht ein altes Haus mit wunderschönem Rundumblick. Hin und wieder röhrt das Wild in der Ferne und wer ein paar Brocken Italienisch kann, kann den Geschichten der Wirten lauschen.

Und genau hier war es, wo ich die wohl beste Pasta meines Lebens geschlemmt habe: Rote Beete Pasta aglio e olio mit jeder Menge Parmigiano Reggiano. Aber auch alles andere an Vorspeisen, Salaten, Zwischengängen und Nachtisch waren fast zu gut um wahr zu sein. Wie gern hätte ich hier jeden einzelnen Tag gegessen.

Wenn dir jetzt auch das Wasser im Mund zusammengelaufen ist, dann solltest du dich unbedingt vor deinem Besuch anmelden. Das Festnetz erreichst du unter +39 543 980069, oder diese Handynummern von Lorenzina +39 347 9460946 und Nicola +39 349 1253276.

Das Agriturismo Biologico Poderone hat übrigens auch Zimmer und bietet sich somit als Ausgangspunkt für deine Wander- und Radexkursionen an.

Agriturismo Biologico Poderone Foreste Casentinesi

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  • Ich würde mich grundsätzlich zwar nichts als Aktivurlauberin sehen, der Foreste Casentinesi reizt mich nach deinem Post aber trotzdem. Die Region sieht wirklich traumhaft aus! Ich würde mich dann eher für das Kajakfahren und das Pasta essen entscheiden 😉 Vielen lieben Dank für deine Tipps!
    Liebe Grüße
    Inka

  • Toller Beitrag. Ich war schon paarmal in Florenz und weiß, wie toll die Gegend der Toskana ist. Da kann man sicher wunderbar wandern.

    Schöne Bilder hast Du gemacht, da kommt man ins Träumen. Italien ist immer eine Reise wert!

    Lieben Gruß, Bea.

  • Bisher verbinde ich Italien mit Meer und Pizza, mein Weg hat mich nur nach Bibione geführt. Durch die italienischen Alpen sind wir durchgefahren und ich fand die Berge beeindruckend! Deine Bilder sehen fantastisch aus und das lädt tatsächlich zu einem Urlaub ein 🙂
    Viele Grüße
    Wioleta

  • Schade dass es mit der Kajaktour nicht geklappt, hat, das wäre vermutlich auch mein Favorit gewesen. E-Mointainbikes finde ich ja dämlich, der Sinn von nem Mountainbike ist doch, sich den Berg raufzuquälen um dann wieder runterzufahren.

  • Wie toll ist denn bitte das Foto von diesem roten Pilz? Das sieht echt total nach Märchenwald aus! Ich kannte die Region gar nicht und bin auch nicht so der größte Italien-Fan, aber das sieht echt toll aus. Und für Wandern im Wald bin ich eh immer zu haben!

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